Als Elizabeth Taylor 1963 auf der Leinwand zur ägyptischen Pharaonin wurde, war die Welt bereits fasziniert – nicht nur von der Geschichte, sondern auch von dem, was hinter den Kulissen geschah. Der Monumentalfilm Cleopatra gilt bis heute als eine der teuersten Produktionen der Filmgeschichte und sorgte vor allem durch eine Liebe für Schlagzeilen, die das Kino selbst in den Schatten stellte.

Cleopatra: Elizabeth Taylor · Marcus Antonius: Richard Burton · Julius Caesar: Rex Harrison · Octavian: Roddy McDowall · Gage Taylor: 1 Million Dollar

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Exakte Gesamtkosten der Produktion variieren je nach Quelle
  • Details zu Vertragsvereinbarungen der Ersatzbesetzung
3Zeitleisten-Signal
  • Dreharbeiten begannen am 25. September 1961 in Rom
  • Kinostart Deutschland am 24. Oktober 1963
4Wie es weitergeht
  • Der Film bleibt ein Referenzwerk für Monumentalfilme
  • Die Besetzung prägte das Bild der Antike im Kino

Die Produktionsdaten des Films Cleopatra zeigen die Dimension einer der größten Hollywood-Produktionen ihrer Zeit.

Die zentralen Daten der Produktion auf einen Blick
Attribut Detail
Regie Joseph L. Mankiewicz
Cleopatra Elizabeth Taylor
Marcus Antonius Richard Burton
Julius Caesar Rex Harrison
Octavian Roddy McDowall
Erscheinungsjahr 1963
Filmlänge 320 Minuten
Kinostart Deutschland 24. Oktober 1963
Produzent Walter Wanger
Statisten (Maximum) 50.000

Wer spielt Cäsar in Cleopatra?

Rex Harrison übernahm die Rolle des Julius Caesar und bewies damit einmal mehr sein Talent für monumentale Charaktere. Die Besetzung war dabei alles andere als selbstverständlich: Ursprünglich sollte Peter Finch den mächtigen Römer darstellen, doch Harrison ersetzte ihn, bevor die Dreharbeiten überhaupt begannen.

Rex Harrison als Julius Caesar

Rex Harrison brachte seine typische Würde in die Rolle des Gaius Julius Caesar und wurde dafür später für einen Oscar nominiert. Seine Performance gehört bis heute zu den markantesten Interpretationen des historischen Staatsmannes auf der Leinwand.

Weitere romaine Rollen

Neben Harrison spielte Roddy McDowall den jungen Octavian, den späteren Kaiser Augustus. Martin Landau verkörperte Rufio, Caesars treuen Adjutanten, während Kenneth Haigh als Brutus eine Schlüsselfigur der Verschwörung gegen Caesar mimte.

Die Besetzung von Rex Harrison erwies sich als Glücksgriff für die historische Darstellung Roms auf der Leinwand.

Wie alt war Elizabeth Taylor bei den Dreharbeiten zu Cleopatra?

Elizabeth Taylor war bei Drehbeginn am 25. September 1961 genau 29 Jahre alt. Sie wurde am 27. Februar 1932 geboren und blieb während der gesamten Produktionszeit, die erst im Juni 1962 endete, in ihren späten Zwanzigern.

Taylor als junge Cleopatra

Mit einem Alter von 29 bis 30 Jahren brachte Taylor eine jugendliche Energie in die Darstellung der Pharaonin, die der filmischen Interpretation zugutekam. Die Esquire.de-Filmredaktion lobte später ihre Fähigkeit, die Ambivalenz der Cleopatra authentisch darzustellen.

Drehzeit und Alter

Die verlängerten Dreharbeiten bedeuteten, dass Taylor während der Produktion sowohl ihre späten Zwanziger als auch ihren dreißigsten Geburtstag erlebte. Diese zeitliche Spanne der Aufnahmen spiegelt sich in der Entwicklung der Figur auf der Leinwand wider.

Was das bedeutet

Taylors Alter während der Dreharbeiten war kein Zufall: Hollywood setzte in den frühen 1960ern auf Stars in ihrer körperlichen Blütezeit für Monumentalrollen. Taylor lieferte diese Präsenz ab.

Wie viel verdiente Elizabeth Taylor für ihre Rolle in Cleopatra?

Elizabeth Taylor erhielt eine Gage von einer Million US-Dollar – der erste Filmvertrag dieser Größenordnung für eine Schauspielerin. Dieser Betrag war so bemerkenswert, dass er in die Guinness-Weltrekorde einging.

Rekordgage

Die eine Million Dollar für Taylors Rolle als Cleopatra übertraf alles, was zuvor an Gagen gezahlt worden war. Laut Synchronkartei.de (Deutsche Synchronsprecher-Datenbank) wurde dieser Rekord zum Maßstab für künftige Star-Gagen in der Filmindustrie.

Guinness-Weltrekord

Der Abschluss von Taylors Vertrag sorgte international für Schlagzeilen und etablierte sie endgültig als Highest-Paid Actress der Welt. Diese Summe übertraf selbst die Gagen männlicher Kollegen dieser Ära.

Der Rekord von Taylor markierte einen Wendepunkt in der Verhandlungsmacht von Schauspielerinnen in Hollywood.

Wo ist der Film Cleopatra gedreht worden?

Die monumentale Produktion von Cleopatra entstand an mehreren Drehorten in Europa. Die Wikipedia-Enzyklopädie dokumentiert die Stationen der aufwendigen Produktion, die sich über drei Länder erstreckte.

Drehorte in Italien und Spanien

Die Haupt Dreharbeiten fanden in den Cinecittà-Studios in Rom statt, wo das Großstudio passende Kulissen bieten konnte. Spätere Szenen entstanden auf der italienischen Insel Ischia sowie in Almería in Spanien.

Produktionshintergründe

Insgesamt wurden 79 Kulissen und über 26.000 Kostüme gebaut, davon allein 65 für Elizabeth Taylor. Die Esquire.de-Unterhaltungsredaktion berichtet von bis zu 50.000 Statisten, die fürarious Szenen eingesetzt wurden.

Die geografische Streuung der Dreharbeiten spiegelt die Ambitionen einer Produktion wider, die histo-rische Authentizität anstrebte.

War Caesar wirklich mit Kleopatra zusammen?

Die Historiker sind sich einig: Julius Caesar und Cleopatra VII. waren tatsächlich ein Paar. Die Quellenlage aus der Antike bestätigt eine intakte Beziehung, die politische und dynastische Ziele verfolgte.

Historische Beziehung

Caesar hielt sich 48 v. Chr. in Ägypten auf und begann eine Beziehung mit der jungen Pharaonin. Aus dieser Verbindung ging eine Tochter hervor, Caesarion, der später als illegitimer Erbe genannt wurde.

Film vs. Realität

Der Film von 1963 dramatisiert diese Beziehung, fügt aber auch fiktive Elemente hinzu. Die Cinema.de-Filmredaktion beschreibt das Werk als oscar-prämierten Monumentalfilm, der die historischen Grundlagen künstlerisch interpretiert.

Die historische Beziehung zwischen Caesar und Cleopatra wurde vom Film romantisch überhöht, aber nicht erfunden.

Taylor ist es damals herausragend gelungen, die faszinierende Ambivalenz der Pharaonin auf Leinwand zu bannen.

— Esquire.de, Filmkritik

Oscar-prämierter Monumentalfilm mit dem Skandalpaar Liz Taylor und Richard Burton.

— Cinema.de, Filmbeschreibung

Anmerkung der Redaktion

Die deutsche Synchronfassung verwendete eigene Sprecher: Rosemarie Fendel lieh Taylor ihre Stimme, Wilhelm Borchert synchronisierte Burton und Hans Nielsen sprach für Harrison ein.

Die Paradoxie

Cleopatra wurde zur teuersten Produktion seiner Zeit und brachte Taylor den Rekord-Verdienst, während die Skandalbeziehung hinter den Kulissen die Publicity befeuerte – eine Win-Win-Situation, die die Grenzen zwischen Kunst und Leben verwischte.

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Elizabeth Taylor als Kleopatra neben Richard Burton und Rex Harrison prägten das opulente Epos von 1963, dessen Gage und Hintergründe diese detaillierte Besetzungsübersicht beleuchtet.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Statisten wirkten am Film Cleopatra mit?

Laut Esquire.de waren bis zu 50.000 Statisten an der Produktion beteiligt. In einer einzigen Szene wurden zwischen 30.000 und 35.000 Statisten eingesetzt.

Wer synchronisierte Elizabeth Taylor im Deutschen?

Die deutsche Synchronstimme von Elizabeth Taylor war Rosemarie Fendel, wie die Synchronkartei.de dokumentiert.

Welche Auszeichnungen gewann Cleopatra 1963?

Der Film erhielt Oscars und gilt als nominierter Monumentalfilm. Die genauen Award-Ergebnisse finden sich in den Filmhistorien.

Wo kann man Cleopatra 1963 ansehen?

Der Film wird gelegentlich im Fernsehen gezeigt. Die Streaming-Verfügbarkeit variiert; eine Recherche bei Mediatheken und Streaming-Diensten empfiehlt sich.

Gibt es eine deutsche Version von Cleopatra 1963?

Ja, der Film hatte deutschen Kinostart am 24. Oktober 1963 und ist von der FSK ab 6 freigegeben. Die deutsche Synchronisation ist auf DVD und Blu-ray verfügbar.

Wer spielte den Pharao in Cleopatra 1963?

Richard O’Sullivan spielte Pharao Ptolemaios XIII., den jüngeren Bruder und Mitregenten von Cleopatra.

Wie hoch waren die Kosten von Cleopatra 1963?

Die genauen Produktionskosten sind in den Quellen unterschiedlich angegeben. Fest steht: Der Film gilt als eine der teuersten Produktionen seiner Zeit und übertraf das ursprüngliche Budget erheblich.

Zusammenfassung

Die Besetzung von Cleopatra (1963) verbindet filmische Leistung mit den Geschichten hinter der Leinwand: Taylor und Burtons Affäre wurde zum Mythos, Taylors Millionen-Gage zum Rekord und die Produktionsgröße zum Maßstab für künftige Monumentalfilme.

Fazit: Cleopatra (1963) ist mehr als ein historisches Epos – er etablierte Elizabeth Taylor alshighest-paid actress und definierte das Monumentalfilmgenre für Jahrzehnte neu. Für Cinephilen bleibt der Film Pflichtprogramm; für Historieninteressierte bietet er eine interpretierte, aber visuell überwältigende Annäherung an eine der faszinierendsten Figuren der Antike.